„Nachts sind alle Katzen grau“, sagte Großvater immer. Aber, er hatte nicht recht. Die Katze, die mir eben über die Füße lief, war nicht grau, sondern schwarz. Kohlrabenschwarz, schwarz wie diese sternenlose Nacht. Ich hab sie nicht gesehen, nur gespürt. Hab mit den bloßen Zehen ihr knisterndes Fell berührt. Der Schrei blieb mir im Hals stecken wie ein Brocken hartes Brot. weiterlesen
Eine "Großvater und ich"-Geschichte
Wie kam ...
das Lächeln auf die Welt?
Es funkelte schon ewig
In einem kleinen Stern
Als dieser dann vom Himmel fiel
Hat einer sich's gewünscht
Jetzt ist es mitten unter uns
Und bittet um Asyl
Es funkelte schon ewig
In einem kleinen Stern
Als dieser dann vom Himmel fiel
Hat einer sich's gewünscht
Jetzt ist es mitten unter uns
Und bittet um Asyl
im Regen
wir hatten nicht mit ihm gerechnet
obwohl wir ahnten, dass er kommen würde
der Himmel setzte erste Zeichen
wie eine herrliche Verwünschung brach er
über uns herein, platschte
aus grauen Wolken-Eimern auf unsere Köpfe
prügelte unseren Buckel rund
rann aus unsren Haaren und
troff närrisch von unseren Nasenspitzen
er füllte die Schuhe
bis wir sie ins Gras kickten
bis wir anfingen zu tanzen
barfuß
in den Pfützen hüpften die Tropfen
im Takt
zum Trommeln des Regens
wir ließen uns nicht aus dem Paradies vertreiben
nicht dieses Mal
es war eine Lust mitten im Wasser zu stehen
wir waren Sumpfdotterblumen
goldgelb wie die Sonne
besoffen vom Regen
obwohl wir ahnten, dass er kommen würde
der Himmel setzte erste Zeichen
wie eine herrliche Verwünschung brach er
über uns herein, platschte
aus grauen Wolken-Eimern auf unsere Köpfe
prügelte unseren Buckel rund
rann aus unsren Haaren und
troff närrisch von unseren Nasenspitzen
er füllte die Schuhe
bis wir sie ins Gras kickten
bis wir anfingen zu tanzen
barfuß
in den Pfützen hüpften die Tropfen
im Takt
zum Trommeln des Regens
wir ließen uns nicht aus dem Paradies vertreiben
nicht dieses Mal
es war eine Lust mitten im Wasser zu stehen
wir waren Sumpfdotterblumen
goldgelb wie die Sonne
besoffen vom Regen
Festmahl
Wie eine Auster schlürf ich dich
Salzig spült Meer in meinen Mund
Du regst dich noch, du lebst in mir
Ich spür dir nach bis auf den Grund
Du bist das Mehr - das, was mir fehlt
Das Salz, der Honig und der Wein
Ich schließ die Augen, träum dich her
Genussvoll in den Tag hinein
Salzig spült Meer in meinen Mund
Du regst dich noch, du lebst in mir
Ich spür dir nach bis auf den Grund
Du bist das Mehr - das, was mir fehlt
Das Salz, der Honig und der Wein
Ich schließ die Augen, träum dich her
Genussvoll in den Tag hinein
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