der rote Milan
du verführst die Nachtschwalben
lässt sie den Regenbogen träumen
auf dem du gleitest
als seist du ein Fisch
als seist du eine Schlange
du zähmst die Dunkelkrähen
sie halten Wache
an deinem Lager
du lockst die diebische Elster
in deine Herzkammer
und setzt sie dort fest
aber der rote Milan
dreht seine Bahnen
ungerührt
lässt sie den Regenbogen träumen
auf dem du gleitest
als seist du ein Fisch
als seist du eine Schlange
du zähmst die Dunkelkrähen
sie halten Wache
an deinem Lager
du lockst die diebische Elster
in deine Herzkammer
und setzt sie dort fest
aber der rote Milan
dreht seine Bahnen
ungerührt
kleine wilde nacht
dich biegen unter küssen
wie ein fisch ins dunkelwasser
atemnetze horchend
hand auf dem haar
der traumhülle leichtflüchtig
nachtgeborener gedanken
bevor du anker wirfst
im ersten vogelruf
wie ein fisch ins dunkelwasser
atemnetze horchend
hand auf dem haar
der traumhülle leichtflüchtig
nachtgeborener gedanken
bevor du anker wirfst
im ersten vogelruf
frühlingstreiben
ein böiger wind regnet
den winter vollends
den bach hinunter und
die erde treibt grüne spitzen
noch schamhaft verhüllt
schmale musliminnen
in grünen gewändern
du ahnst schon
was der frühling alles
hervor locken wird
den winter vollends
den bach hinunter und
die erde treibt grüne spitzen
noch schamhaft verhüllt
schmale musliminnen
in grünen gewändern
du ahnst schon
was der frühling alles
hervor locken wird
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