keine Sorge
die Erde dreht sich
nicht immer
in die Richtung die
mir gerade passt
das ist gut so denn
sonst wäre mir längst
schwindlig vor Glück
Trampel
Kennst du das Gefühl, von einem Elefanten überrannt zu werden?
Er sieht nichts, hört nichts, fühlt nicht, dass unter seinen Füßen etwas Weiches strampelt. Das Weiche, das bist du. Oder ein anderer. Egal. Er stampft dich in den Sand. Du erschrickst, vielleicht blitzt kurz ungläubiges Erstaunen in dir auf, Entsetzen, sogar Wut. Danach fühlst du nur noch Ohnmacht. Dann gar nichts mehr.
Oder, die andere Seite: DU BIST der Elefant.
Du erschrickst, als du das Quietschen zu deinen Füßen hörst. Du fühlst dich gestört, getroffen, es ekelt dich, du rastest aus vor Wut. Das Weiche unter deinen Füßen ist schuld. Natürlich, wer sonst? Wie kommt ES dazu, einfach so unter deine sensiblen Füße zu geraten? Rücksichtslos!
„Schau dich doch an!“, sagst du zum ES, „schau dich an, wie du aussiehst. Aus allen Nähten quillt es heraus, ein einziger Brei. Formlos, das bist du. Wie soll ich dich denn spüren?
Du Trampel!“
Himmel, wo bleibt die Antwort?
Er sieht nichts, hört nichts, fühlt nicht, dass unter seinen Füßen etwas Weiches strampelt. Das Weiche, das bist du. Oder ein anderer. Egal. Er stampft dich in den Sand. Du erschrickst, vielleicht blitzt kurz ungläubiges Erstaunen in dir auf, Entsetzen, sogar Wut. Danach fühlst du nur noch Ohnmacht. Dann gar nichts mehr.
Oder, die andere Seite: DU BIST der Elefant.
Du erschrickst, als du das Quietschen zu deinen Füßen hörst. Du fühlst dich gestört, getroffen, es ekelt dich, du rastest aus vor Wut. Das Weiche unter deinen Füßen ist schuld. Natürlich, wer sonst? Wie kommt ES dazu, einfach so unter deine sensiblen Füße zu geraten? Rücksichtslos!
„Schau dich doch an!“, sagst du zum ES, „schau dich an, wie du aussiehst. Aus allen Nähten quillt es heraus, ein einziger Brei. Formlos, das bist du. Wie soll ich dich denn spüren?
Du Trampel!“
Himmel, wo bleibt die Antwort?
Wandern ist Lust
mitten durch Morgentau
stundenlang über Stock und Stein
im Vorbeigehen ganz nebenbei
winzige Welten vom Wegrand aufsammeln
muffige Denkschubladen lüften
das Herz stillen und
Sonne tanken
die Erinnerung daheim
in einer Schneekugel gut verschließen
Flocken rieseln lassen und zusehen
wie das Zirpen der Grillen und
der Duft von frisch gemähtem Gras
auf einem weichen Sonnenstrahl
Schlitten fahren
stundenlang über Stock und Stein
im Vorbeigehen ganz nebenbei
winzige Welten vom Wegrand aufsammeln
muffige Denkschubladen lüften
das Herz stillen und
Sonne tanken
die Erinnerung daheim
in einer Schneekugel gut verschließen
Flocken rieseln lassen und zusehen
wie das Zirpen der Grillen und
der Duft von frisch gemähtem Gras
auf einem weichen Sonnenstrahl
Schlitten fahren
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Foto: Katrin Schäflein www.picturepilot.de |
Windspiel
... meint etwas anderes, als das,
was der Wind gerade mit uns treibt.
Er spielt nicht. Er meint es ernst
mit den Blättern der Bäume
und mit unseren Haaren.
was der Wind gerade mit uns treibt.
Er spielt nicht. Er meint es ernst
mit den Blättern der Bäume
und mit unseren Haaren.
4D
fünf Sinne reichen mir nicht aus
um zu ergründen wie wunderbar du bist
all meine sieben Sinne brauche ich
dazu noch einen achten neunten
nicht zu vergessen meine Brille in 3D
und immer fehlt mir noch ein Letztes
den Schlüssel für die vierte Dimension
den hat nur DER DORT OBEN
der über allem steht in allem ist
so bleibst du ein Geheimnis
für mich für immer
ungelöst
um zu ergründen wie wunderbar du bist
all meine sieben Sinne brauche ich
dazu noch einen achten neunten
nicht zu vergessen meine Brille in 3D
und immer fehlt mir noch ein Letztes
den Schlüssel für die vierte Dimension
den hat nur DER DORT OBEN
der über allem steht in allem ist
so bleibst du ein Geheimnis
für mich für immer
ungelöst
Katzengesang
ich streich um die Brücke
von mir zu dir
ganz verstohlen
reib mich an ihr
ich spiel Himmel und Hölle
ist beides hier
nur ein Katzenbuckel
von dir zu mir
von mir zu dir
ganz verstohlen
reib mich an ihr
ich spiel Himmel und Hölle
ist beides hier
nur ein Katzenbuckel
von dir zu mir
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Foto: Katrin Schäflein www.picturepilot.de |
schlafraum
tonlos singende stille
schillernde hülle keimraum
für töne keimzeit für träume
haltlos schwingende räume
verwoben in uralten mustern
kreuzen sich pfade finden sich
träume
schillernde hülle keimraum
für töne keimzeit für träume
haltlos schwingende räume
verwoben in uralten mustern
kreuzen sich pfade finden sich
träume
pole-position
die erde dreht sich
nicht immer
in die selbe richtung
ein schwindel kaum spürbar
ein lauschen ein winziges neigen
hierhin oder dorthin
abhängig von inneren gezeiten
ist mir das eine lieber als das andere
das andere lieber als das eine
am liebsten hänge ich
kopfunter wind in den kurzen haaren
die füße fest im pol verankert
pole-position der kleine prinz
nicht immer
in die selbe richtung
ein schwindel kaum spürbar
ein lauschen ein winziges neigen
hierhin oder dorthin
abhängig von inneren gezeiten
ist mir das eine lieber als das andere
das andere lieber als das eine
am liebsten hänge ich
kopfunter wind in den kurzen haaren
die füße fest im pol verankert
pole-position der kleine prinz
zärtlichkeiten
ungeahnte zärtlichkeiten streifen
raschelnd durch die gräser
deiner tage zupfen flüsternd
an den saiten deines glücks
blumen die am boden lagen
heben horchend ihre köpfe
lächelnd ziehen weiße schafe übers
blaue feld des morgens überlassen
nachts das zelt schwarzen
hunden die dort jagen
raschelnd durch die gräser
deiner tage zupfen flüsternd
an den saiten deines glücks
blumen die am boden lagen
heben horchend ihre köpfe
lächelnd ziehen weiße schafe übers
blaue feld des morgens überlassen
nachts das zelt schwarzen
hunden die dort jagen
vom Paddeln und Treiben
Flüsse fließen, was sollen sie auch anderes tun
zurück im großen braunen Fluss
treibe ich
treibe
träge folgen meine Augen denen
die sich querlegen im Strom
ich lächle flüchtig
und treibe
Wasser fließt, was sollte es auch anderes tun
wenn mich die Unrast überkommt paddle ich
gegen den Strom
wie ein großer schwarzer Hund
bis zur Erschöpfung
eine salziger Tropfen rinnt in den süßen Fluss
und ich lasse mich treiben
treibe
auf mich wartet das Meer
zurück im großen braunen Fluss
treibe ich
treibe
träge folgen meine Augen denen
die sich querlegen im Strom
ich lächle flüchtig
und treibe
Wasser fließt, was sollte es auch anderes tun
wenn mich die Unrast überkommt paddle ich
gegen den Strom
wie ein großer schwarzer Hund
bis zur Erschöpfung
eine salziger Tropfen rinnt in den süßen Fluss
und ich lasse mich treiben
treibe
auf mich wartet das Meer
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