im Glück

Ich bin ein Kreisel
Sause summend herum
.
Ich bin ein Kreisel und brumme tief
In meiner Hand ein harter Kanten dunkles Brot
.
Ich bin ein Kreisel und singe hell
Haare peitschen um meinen Kopf
.
Ich hebe ab ich schwebe
.
Ich bin ein fliegendes Pferd
Mein weiches Maul pflückt hartes dunkles Brot
.
Ich lande in der Küche, kauend
Die Uhr vertickt Sekunden

Kommentare:

walter hat gesagt…

:-)) da staun ich nur verblüfft :-))

a liabs servas aus wien
walter
:-)

Ruah Edelstein hat gesagt…

Oh... I enjoyed my stop here...
Haare peitschen um meinen Kopf
so true...
Thank you for the poetry. I very much appreciate it.

herbst.zeitlosen hat gesagt…

@ ruah: thanks for visiting my blog.

@ walter: ein Kinderspiel, nie vergessen. Um die eigene Achse sausen bis die Welt sich auflöst! :)

Bernd Balder hat gesagt…

Ich mag ihn, diesen Glückskreisel. Ganz besonders mag ich die letzten beiden Zeilen:

Ich lande in der Küche, kauend
Die Uhr vertickt Sekunden

Sehr schön. Hier kommt für mich das Ganze zur Ruhe, zum Genuss.

LG
Bernd

herbst.zeitlosen hat gesagt…

Hi, Bernd. Es ist schön, dich fast immer bei den Texten auftauchen zu sehen, die ein bisschen verquer sind und auf die nicht jeder Leser unbedingt "anspringt". Da freu ich mich immer! :))

Traumkirschen hat gesagt…

hui, ein schöner blog;) vg

schreibtalk hat gesagt…

Wunderbar, die Verknüpfung von Glücksfantasien und Alltagsritualen!

LG
ELsa

Jim Martin hat gesagt…

eins meiner liebsten Gedichte von dir! Schöne Wortwahl und -klänge!